| Fliegen bedeutet im allgemeinen Sinn die Fortbewegung eines Körpers
durch die Luft entweder durch Ausnutzung der Gesetze der Aerodynamik
(Flugzeuge) oder durch das archimedische Prinzip (Leichter-als-Luft-Prinzip).
Ferner wird auch die Fortbewegung durch Rückstoß (Rakete)
sowie die Bewegung entlang einer ballistischen Bahn (Projektil,
Satellit usw.) als Fliegen bezeichnet.
Fliegen können "wie die Vögel" ist seit
altersher ein Menschheitstraum (Ikarus, Flugmobil von Leonardo
da Vinci, der mit den Flügen von Otto Lilienthal (kontrolliert,
manngesteuert, schwerer als Luft) seine Erfüllung fand.
Siehe auch Luftfahrt und Geschichte der Luftfahrt.
Das aerodynamische Fliegen eines Flugzeuges beruht auf der Erzeugung
von Auftrieb durch die die Tragflächen an- und umströmende
Luft. Die Größe der Auftriebskraft ist abhängig
von der Geschwindigkeit, dem Anstellwinkel und der Tragflächengeometrie.
Während sich die Geschwindigkeit mit der Antriebsleistung
und durch Änderung der Flughöhe ändert, kann der
Anstellwinkel mit dem Höhenruder verändert werden.
Selbst die Tragflächengeometrie ist während des Fluges
veränderbar, z.B. mit Hilfe der Landeklappen.
Ballone und Luftschiffe "fliegen" nach dem leichter
als Luft Prinzip. Im deutschsprachigen Raum wird diese Art der
Fortbewegung jedoch fahren genannt, da sich Ballone bzw. Luftschiffe
durch das 'Luftmeer' hindurchbewegen.
Flugmanöver sind Einwirkungen auf den Flug. Hierzu zählt
unter anderem der Steig- und der Sinkflug. Wenn ein Objekt weder
steigt noch sinkt, spricht man von Reiseflug oder Horizontalflug
("cruising").
Quellenangabe : Wikipedia
|